Amicia zygomeris vor Rasen-Schmiele

Amicia zygomeris

Eine Entdeckung in 2006 aus der Staudengärtnerei Fahner: Amicia zygomeris (Leguminosae) stammt aus Mexiko und erreicht hier je nach Bodenqualität und Nährstoffversorgung Höhen von 2,50 bis 2,80 m. Auf durchlässigeren Böden ist sie gut standfest, auf verdichteten gedeiht sie auch, lagert aber etwas. Sie treibt kurze Ausläufer und überlebt sehr gut auch in dichten Gierschbeständen. Mit den Jahren kann sie stattliche Ausmaße annehmen.

Amicia zygomeris Blüte

Sie wird noch viel zu selten angeboten, obwohl sie entsprechend geschützt kurzzeitigen Frost bis -18° C gut aushält und nach ihrem späten Austrieb im April immer attraktiv ist. Neben Aralia californica, Eutrochium fistulosum, Doellingeria umbellata, Thalictrum rochebrunianum oder Aconogonon sp. 'Johanniswolke' hat sie enormes Potential als Großstaude häufiger Verwendung zu finden.

Eine Vermehrung erfolgt vegetativ über grundständige Stecklinge. Neben der Art zygomeris gibt es noch weitere, die gärtnerisch keine Verwendung finden.

▲ Theorie und gärtnerische Praxis


Diese Seite ist Teil einiger Informationsseiten mit gärnterischem Fachwissen. Sie dienen dem Interesse an der Arbeitsweise des Studios Torsten Matschiess und werden laufend erweitert. Weitergehende Informationen finden Sie im SPIEGEL-Bestseller "Und es wächst doch!", sowie im ebenfalls preisgekrönten "Avantgardening: Plädoyer für gegenwärtiges Gärtnern" über die erfolgreiche Erschließung großer Gärten.


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