Bestandsaufnahme und Analyse des Gartens
Zu Beginn einer Gartenplanung gilt es, zwei Dinge zu erkennen und zu prüfen, ob sie im Einklang stehen: die Wünsche an den Garten und die örtlichen Gegebenheiten.
Was vorhandene Pflanzen über den Garten verraten
Wichtige Methoden der Gartenanalyse sind Bodenproben und die Inaugenscheinnahme des vorhandenen Bewuchses – gewissermaßen eine Vegetationsanalyse im Kleinen. Daraus lässt sich ableiten, welche Pflanzen am jeweiligen Gartenstandort gedeihen. Auch Wuchsverhalten und Vitalität der vorhandenen Pflanzen liefern wertvolle Hinweise auf den Standort.
Noch immer wird in vielen Bestandsgärten vor der Neuanlage radikal geräumt. Ein Vorgehen, das gewachsene Qualitäten übersieht und gestalterisches Potenzial verschenkt.
Mit der Kartierung werden Höhenunterschiede und bereits vorhandene Gehölze genau erfasst – die Basis für die weitere Gartenplanung.
Bestandsaufnahme von Gehölzen und Gartenstruktur
Bei größerem Baumbestand kann eine Vermessung mit Kartierung sinnvoll sein. Sie macht Lage und Ausdehnung der Gehölze nachvollziehbar und ergänzt Fotografien, die ihre räumliche Wirkung zeigen. Zusammen entsteht eine verlässliche Grundlage für alle weiteren Entscheidungen. Ergänzend werden Gartenstruktur und vorhandene Pflanzungen bewertet, um Gartenräume, Blickbeziehungen und vorhandene Potenziale im Gesamtgefüge zu erkennen.
Erst aus diesem Zusammenspiel lassen sich Gartengestaltung, Nutzung und Pflegeaufwand realistisch und dauerhaft aufeinander abstimmen.
Die vorhandene Vegetation zeigt, welche Bedingungen der Standort bietet.
Eine Testpflanzung hilft bei der Pflanzenauswahl für extensive Flächen, wie hier einer Wiese.
Auch ein Bestandsgarten gibt Aufschluss über die Gegebenheiten vor Ort.
Mit einem kleinen Messgerät lassen sich der pH-Wert und die Feuchtigkeit im Boden messen.
Boden und Geländeverlauf
In Bestandsgärten und auf Hanglagen wird der Boden zum leisen Gestalter: Unterschiede in Erde, Wasseraufnahme und Nährstoffreichtum zeigen sich oft nur kleinräumig, prägen aber entscheidend die Entwicklung der Pflanzungen.
Studio Torsten Matschiess
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Höhenunterschiede, Terrassierungen, Stützmauern, Böschungen oder gewachsene Übergänge eröffnen Gestaltungschancen. Sie werden bei der Vor-Ort-Analyse als wertvolles Potenzial erkannt und können die Raumwirkung, Blickbeziehungen und Pflanzstrukturen bereichern.
Das Studio Torsten Matschiess bündelt Pflanzplanung und Gartengestaltung zu einem klaren, aufeinander abgestimmten Prozess der Gartenplanung. Den Auftakt bildet die Vor-Ort-Besichtigung und Bestandsaufnahme von Vegetation, Standort und Umfeld. Darauf folgen das Nutzungskonzept mit Raumplanung und Wegeführung. Von dort begleitet das Studio Sie über die Pflanzplanung bis hin zu Ausführung und Pflege – mit dem Ziel eines Gartens, der dauerhaft funktioniert und überzeugt. Auf Wunsch buchen Sie auch nur die beratende Tätigkeit bei Ihnen vor Ort.
